Letzte Änderung: 28.11.2017, 17:17
Herzlich Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Wilsche

Frohe Weihnachten

Die Feuerwehr Wilsche wünscht frohe Weihnachten und ein erfolgreiches und ruhiges Jahr 2018.



Truppmannausbildung

Am Samstag, dem 04.11.2017, wurde der diesjährige Truppmannlehrgang mit der Prüfung abgeschlossen, die von allen erfolgreich bestanden wurde. 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben über vier Wochenenden das Grundwissen, das jedes Mitglied der aktiven Feuerwehr haben muss, vermittelt bekommen. Besonders erfreulich war dieses Jahr der hohe Anteil an Quereinsteigern; also Teilnehmern, die den Lehrgang nicht direkt im Anschluss an ihre Jugendfeuerwehrzeit absolviert haben und größtenteils auch nie Mitglied einer Jugendfeuerwehr waren.

Wir als Feuerwehr Wilsche haben mit dem Lehrgang vier Kameradinnen und einen Kameraden gewonnen, die wir bei der Generalversammlung kommenden Februar ganz offiziell in unsere Reihen aufnehmen werden.



Brandsicherheitswachdienst bei Stars@NDR2

Zum zweiten Mal in Folge wurde am 29.07.2017 die Veranstaltung Stars@NDR2 in Gifhorn durchgeführt und wie im vergangenen Jahr waren wir für den Brandschutz im äußeren Bereich zuständig. Dieser umfasste die Parkplätze und sämtliche Bereiche mit Besucherverkehr außerhalb des Festivalgeländes. Hierfür haben wir uns im Bereich des Gewerbegebietes gemütlich eingerichtet.



32.000 Besucher und der Dauerregen in der Woche vor der Veranstaltung haben die Organisatoren vor einige Herausforderungen gestellt und kurzfristige Planänderungen erforderlich gemacht. Zum Glück mussten wir an diesem Tag nicht tätig werden, sodass wir die schönen Bilder genießen konnten.





Wieder eine kurze Statistik zum Schluss: Allein in der freiwilligen Feuerwehr Wilsche wurden im Rahmen von Stars@NDR2 ca. 200 Dienststunden absolviert.

"Hinterm Hagen" gewinnt bei der Spaß- und Spieletour

Insgesamt 9 Gruppen, davon 2 Jugendfeuerwehrgruppen, konnten wir am 24.06.2017 bei der Spaß- und Spieletour am Feuerwehrhaus begrüßen. Auf der 6km langen Strecke rund um Wilsche waren 7 Spielestationen aufgebaut, die die Teilnehmer auf unterschiedlichste Art und Weise forderten. So musste zum Beispiel ein halb gefüllter Feuerwehrschlauch durch einen Hindernisparcous bewegt werden; am Osterberg galt es, Reifen möglichst weit den Berg runterzurollen, ohne zu weit von der Straße abzukommen. Highlight war, wie immer bei der Feuerwehr, das abschließende Wasserspiel: Mittels auf Helmen befestigten Schwämmen musste Wasser über eine bestimmte Distanz transportiert werden. Ausreichend Löcher in den Helmen sorgten dafür, dass nicht nur die Schwämme, sondern auch die Spieler nass wurden.



Am Ende des Wettbewerbs setzte sich das Team "Hinterm Hagen" deutlich vor den "Lönsis" und der "Kumpelgruppe" durch. Übrigens haben alle drei Mannschaften ihr Preisgeld der Jugendfeuerwehr Wilsche gespendet, hierfür nochmal ein herzliches Dankeschön.


Am Feuerwehrhaus wurden wie üblich Essen und Trinken sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffett angeboten. Gut versorgt verweilten viele ein wenig länger und ließen den Abend ganz entspannt ausklingen. Ein großes Dank an alle Teilnehmer und auch Helfer. Aufgrund des vielen positiven Feedbacks sind wir bereits am Überlegen, wann wir eine solche Veranstaltung erneut anbieten.

Grundschule bei der Feuerwehr

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition, dass einmal im Jahr die jeweils dritten Klassen der Grundschule Wilsche uns bei der Feuerwehr besuchen. Dieser Besuch bildet den Abschluss den Unterrichtsthemas "Feuerwehr" und soll nochmal ein wenig die praktische Seite zeigen. Am 16.05. war es wieder soweit: Knapp 30 aufgeregte Kinder machten sich mit ihren Lehrerinnen auf den Weg zum Feuerwehrhaus. Hier wurden sie von einem eingespielten Team aus 5 Kameraden empfangen, die wieder drei Stationen vorbereitet hatten:
Aufbau der Wilscher Feuerwehr und eine Führung durch das Feuerwehrgerätehaus
Fahrzeugkunde am TSF und Wasserförderung aus einem Brunnen
Fahrzeugkunde am TLF, Vorführung persönliche Schutzausrüstung inklusive Atemschutzgerät und Wasserabgabe aus dem Strahlrohr
Der unbestrittene Höhepunkt war allerdings wie jedes Jahr der Taxiservice zurück in die Schule, der mit den Feuerwehrautos vorgenommen wurde. Strahlende Gesichter ließen darauf schließen, dass die Kinder einiges gelernt haben und wir vielleicht ein paar zukünftige Mitglieder das erste Mal bei uns im Gerätehaus hatten.









Ausbildungsdienst Zisternen

Im Ringelah, einem Waldgebiet nördlich von Wilsche, befinden sich zwei mit Wasser gefüllte Zisternen. Diese sollen im Falle eines Waldbrandes eine gewisse Wasserversorgung sicherstellen, da bis auf wenige Bohrbrunnen keine weiteren Wasserentnahmestellen vorhanden sind. Da keine Informationen (mehr) vorlagen, welche Kapazitäten diese Zisternen haben, stand schon länger auf der To-Do-Liste, sie abzupumpen und so den Wert zu ermitteln. Dabei könnte auch gleich nochmal der Umgang mit den Zisternen geübt werden. Dies fand am Samstag, den 13.05.2017, statt. Der Plan war, die Zisternen mit der Feuerwehr Wilsche zu leeren und anschließend mit dem kommunalen Wassertransportzug der Stadt Gifhorn wieder zu füllen. Vorweg: Wir sind davon ausgegangen, dass eine Zisterne 30.000 Liter und die andere Zisterne 20.000 Liter fasst.

Teil 1: Abpumpen durch die Wilsche Wehr

Um 10.00 Uhr morgens trafen sich 15 Kameraden der Wilscher Wehr unter Leitung von Thomas Meyer, um die Zisternen abzupumpen. Da wir sowohl auf dem TSF als auch auf dem TLF eine Pumpe haben, konnte parallel gearbeitet werden. Die Pumpen wurden in Stellung gebracht und das Wasser aus den Zisternen mittels Schlauchkanone in den umliegenden Wald angegeben.







Zwar haben wir die Möglichkeit, über Pumpendruck und Strahlrohrdurchmesser grob abzuschätzen, welche Wassermenge wir momentan abgeben, zur Sicherheit hatte Andre Junge jedoch noch drei Durchflussmengenmessgeräte (ugs. Wasseruhren) mitgebracht, um genauere Werte zu erhalten. Diese wurden in die Schlauchstrecke eingebaut und ermittelten die momentan und insgesamt abgegebene Menge Wasser.



Nach etwas über einer Stunde pumpen waren beide Zisternen leer und wir vom Ergebnis doch überrascht: Beide Zisternen hatten eine Kapazität von jeweils 50.000 Litern. Das bedeutete, dass doppelt so viel Wasser zum Befüllen benötigt wird, als erwartet.
Teil 2: Befüllen durch den Wassertransportzug Gifhorn

Bei Waldbränden in entlegenen Gebieten sind in der näheren Umgebung häufig keine geeigneten Wasserentnahmestellen vorhanden. In diesem Fall transportieren Tanklöschfahrzeuge das Wasser im Pendelverkehr zwischen einer Wasserentnahmestelle und der Einsatzstelle. Zur nachbarschaftlichen Löschhilfe hat die Stadtfeuerwehr Gifhorn einen kommunalen Wassertransportzug eingerichtet, der bei Bedarf von den anderen Gemeinden im Landkreis Gihorn angefordert werden kann. Dieser besteht aus dem Mannschaftstransportwagen (MTW) aus Kästorf, der die Führungsarbeit übernimmt, drei Tanklöschfahrezugen (TLF) aus Wilsche, Kästorf und Gifhorn, die den Wassertransport übernehmen, und dem Löschgruppenfahrzeug (LF) aus Neubokel, das die Wasserentnahmestelle herstellt, aus der die TLF befüllt werden. Dieser Zug traf sich um 13.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Kästorf, um die Zisternen wieder zu befüllen. Da die Messungen am Morgen ergeben haben, dass deutlich mehr Wasser als geplant transportiert werden muss, wurde kurzfristig noch das TLF aus Gamsen nachgefordert.



Erster Anfahrpunkt war ein Baggersee an einer Kiesgrube nördlich von Wilsche, an dem die Wasserentnamestelle vorbereitet wurde. Vor hier aus wurde zunächst die hintere Zisterne in einer Entfernung von 3,5 km befüllt, anschließend die vordere, die immerhin noch 2 km entfernt war. Dabei galt es, einige Besonderheiten zu berücksichtigen:

  • Die Wege waren unterschiedlich gut ausgebaut. Einige Bereiche waren asphaltiert, an anderen Stellen die Schlaglöcher so tief, dass nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden konnte.
  • Die schmalen Wege bieten nicht genug Platz für zwei Fahrzeuge. Bei einer Begegnung muss mindestens eines in den Seitenraum ausweichen. Dies ist aufgrund der tonnenschweren Fahrzeuge und der unbekannten Festigkeit des Seitenraumes nicht ganz unkritisch.
  • Gewitter mit starkem Regen haben die Wege aufgeweicht und teilweise auch rutschig gemacht.
  • Die Wasserentnahme- und die Wasserabgabestelle müssen so eingerichtet sein, dass ankommende, pumpende und abfahrende Fahrzeuge sich nicht gegenseitig behindern.

  • Alle Anforderungen wurden jedoch gut bewältigt, so dass um 17.45 Uhr beide Zisternen wieder befüllt waren.
    Teil 3: Wartung und Pflege

    Wie erwähnt haben mehrere Gewitterschauer das Befüllen zu einer Schlammschlacht gemacht, sodass Fahrzeuge und Gerät anschließend noch gereinigt werden mussten. Hierfür wurden, als sich das Einsatzende abzeichnete, nach und nach die Fahrzeuge aus dem Pendelverkehr herausgelöst, um in der Waschhalle in Gifhorn gewaschen zu werden und die Wassertanks mit sauberen Wasser zu füllen. Anschließend musste noch die Mannschaft gepflegt werden. Die geschah bei Salat und Bratwurst vom Grill im Kästorfer Feuerwehrhaus.

    Teil 4: Zahlen, Daten, Fakten
    Abschließend noch ein paar interessante Zahlen:

  • Beim Leerpumpen wurden 800 Liter (4 Badewannen) Wasser pro Minute aus den Zisternen entnommen. Trotzdem dauerte es pro Zisterne über eine Stunde, bis sie leer war.
  • Zum Wassertransportzug gehören 27 Feuerwehrleute, zusätzlich mit dem TLF aus Gamsen waren 30 Kameraden aus allen fünf Gifhorner Ortswehren zum Befüllen im Einsatz.
  • In einem Umlauf (jedes Fahrzeug hat einmal Wasser abgegeben) wurden ca. 12.000 Liter Wasser transportiert. Ein Umlauf dauerte ungefähr 20 Minuten. Das entspricht einer kontinuierlichen Wasserabgabe von ca. 600 Liter pro Minute.
  • Aufgrund des fehlenden Gegendrucks konnten die Zisternen mit ca. 2.000 Liter pro Minute befüllt werden.
  • Das Wilscher TLF ist morgens um 10 Uhr gestartet und stand um 19.45 Uhr wieder sauber und einsatzbereit im Gerätehaus. In der Zwischenzeit wurden 106 km zurückgelegt.
  • Wären die 100.000 Liter Wasser in 1,5 Liter-PET-Flaschen abgefüllt worden, so hätte man 66.667 Flaschen mit einem Pfandwert von 16.666,75 Euro benötigt ;)
  • Ausbildungsdienst Atemschutz

    Am 08.05.2017 stand das Thema Atemschutz auf dem Dienstplan. Hierfür wurde für die anwesenden Atemschutzgeräteträger durch Thomas Meyer und Sebastian Müller ein anspruchsvolles Programm erarbeitet. Es wurden Trupps eingeteilt, die nach und nach unter Atemschutz verschiedene Stationen durchliefen. Zum Aufwärmen musste ein fiktives Feuer mit einer Kübelspritze gelöscht werden.



    Anschließend ging es mit Schlauch und Strahlrohr ins Gebäude. Ausbildungsinhalte hier waren Türöffnung, Verhalten bei Durchzündungen und herabsteigen einer Kellertreppe.



    Abschließend wurde die Fahrzeughalle mit verschiedenen Suchtechniken abgesucht und gezeigt, wie ein verunfallter Kamerad möglichst kräfteschonend gerettet werden kann. Jeder der fünf eingesetzten Trupps benötigte ungefähr 30 Minuten für diesen lehrreichen Parcours.



    Boßeln 2017

    Einen fester Bestandteil unseres Jahresfahrplans ist mittlerweile das Boßeln für alle aktiven Kameraden mit ihren Familien, das dieses Jahr am 04. März stattfand. In diesem Jahr fanden sich 30 Teilnehmer und 2 Kamerahunde am Feuerwehrhaus ein, um die Strecke in Angriff zu nehmen.



    Natürlich war wieder alles dabei, was zu einem ordentlichen Boßeln dazu gehört. So musste die Kugel auf jedem Graben, der an der Strecke lang, mindestens einmal gerettet werden. Dazu schaffte es unser Ortsbrandmeister (Namen werden nicht genannt), die Kugel mit seinem "Spezialwurf" in einer Aufforstung zu verstecken, so dass diese 20 Minuten lang gesucht werden musste. Zum Glück war die Kaffeetafel nicht weit und die Wartezeit konnte gut überbrückt werden.




    Zurück im FGH gab es ein reichhaltiges griechisches Buffett, das den Auftakt zu einem langen und geselligen Abend bildete. An dieser Stelle nochmal großes Lob an Thomas und Carsten für die hervorragende Organisation der ganzen Veranstaltung.

    Internetseite wird überarbeitet

    Da die unsere Internetseite schon ein wenig in die Jahre gekommen ist, und auch die Besucherzahlen rückläufig sind, haben wir uns entschlossen, sie zu überarbeiten. Aus Kapazitätsgründen schaffen wir es leider nicht, die Neuentwicklung im Hintergrund durchzuführen und eines Tages mit einem Relaunch die neue Seite vorzustellen. Eher wird es "eine Operation am offenen Herzen". Nach und nach werden verschiedene Bereiche angepasst und aktualisiert. Sollte es hierbei zu Problemen mit der Nutzung kommen, bitten wir um Verständnis. Das Gleiche gilt natürlich für "optische Verwirrungen" ;)
    Sollte es Verbesserungswünsche oder Hinweise geben, so könnt ihr die gerne an Jan-Hendrik Wolter herantragen.

    Ausbildungsdienst: Eisrettung

    Nachdem die letzten Winter sehr mild waren, hatten wir in diesem Jahr die Möglichkeit, die Rettung von im Eis eingebrochenen Personen in der Praxis zu üben. Um uns vor der Kälte zu schützen, hat Andre Junge als Ausbilder aus Gifhorn zwei Überlebensanzüge mitgebracht, in denen sich zwei Kameraden aufs Eis begeben haben. Mit ihnen wurden verschiedene Rettungstechniken geübt.



    Da wir keine gesonderte Ausrüstung für die Eisrettung besitzen, galt es, aus dem zur Verfügung stehenden Material für die verschiedenen Situationen das jeweils passende Rettungsmittel zu wählen. Hierbei musste sorgfältig zwischen den Komponenten Erfolgsaussichten, Schnelligkeit und Eigensicherung abgewogen werden. Für kurze Distanzen hat sich beispielsweise das Zuwerfen einer Leine oder eines Schlauchs von einem sicheren Standpunkt am Ufer bewährt.



    Bei weiteren Strecken führte kein Weg daran vorbei, das Eis zu betreten. Hier konnten unsere Steckleiterteile genutzt werden, um die Last auf dem Eis zu verteilen. Alles in allem war es ein sehr lehrreicher Dienst, wobei wir das erworbene Wissen hoffentlich nie im Einsatz anwenden müssen. Deshalb an dieser Stelle nochmal der ausdrückliche Appell, die Eisflächen erst nach der Freigabe durch die Verwaltung zu betreten. Ansonsten bringt man sich selber und die Helfer in nicht unerhebliche Gefahren.



    Mehr Neuigkeiten





    Wichtige Info
    Ab dem 01.09.2017 findet der Probealarm für Sirenen am ersten Samstag im Monat statt. Der Alarmton ist ein Dauerton von 15 Sekunden Länge.
    Letzter Einsatz
    Der letzte Einsatz war am Sonntag, den 26. November 2017 ein Festgefahrener RTW im Wochenendhausgebiet mehr...
    Dienstplan
    Der nächste Dienst findet am Montag, den 22. Januar 2018 um 19:15 Uhr statt. Das Thema lautet "Schwimmen in der Allerwelle" mehr...